Deutsche Kunstgalerie

Josef Roth | Offenburg

Josef Roth - Selbstportrait
seine Werke bleiben

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750 Jahre Zell-Weierbach ZeichnungenHaus am MeerZigeunerinDer Künstler Josef RothDer Maler Josef Roth

Lebenslauf

geboren am 14. März 1924 in Seelbach bei Lahr, gestorben am 18. Januar 2002 in Offenburg.
Er ist mit seinen jüngeren Brüdern Eugen und Herbert Roth in Seelbach aufgewachsen.
Schon früh, im Alter von 13 Jahren, begann er zu zeichnen. Nach der Schulzeit erlernte er das Malerhandwerk.


Nachdem er als 17 jähriger (wie viele Andere seiner Generation) in den Krieg ziehen musste und
danach jahrelang in Kriegsgefangenschaft war, kehrte er in seine Heimat zurück.
 

Doch die schrecklichen Erlebnisse des Krieges begleiteten ihn sein Leben lang. Er war traumatisiert, wie Millionen seiner Generation.
Damals ging es um das nackte Überleben. Er musste allein damit klarkommen, was er erlebt hatte. Es gab keine psychiatrische Unterstützung.
Es gab nur das Verdrängen des Erlebten. Weiterleben - Ich habe es überlebt - Neu anfangen - Keine Schwäche zeigen - Nicht darüber reden
Auf ins Vereinsleben - Kirchenchor - Gesangsverein - Theatergruppe - Feste organisieren - Frohsinn verbreiten - Das Leben geht weiter
Er ist mit Zell-Weierbach verbunden und jeder kennt ihn noch heute als "Roth Sepp" aus dem Winkel.

Er lebte seit seiner Heirat, mit Lidwina Roth, geb. Sälinger, im Jahre 1949 in Offenburg Zell-Weierbach.

Aus dieser Ehe, die ein Leben lang gehalten hat, gingen fünf Kinder, Hans, Angelika, Rosi, Josefine und Klemens, hervor.
Josef Roth war ein Mensch, der das Schöne liebte, wenn auch sein Leben nicht immer einfach war.

Josef mußte eine Familie versorgen und arbeitete dafür als Maler  und Tapezierer auf dem Bau.

Mitte der 60 ziger Jahre bekam er eine Stelle bei Burda in Offenburg, in der Schwarz/Weiss-Retusche (das kennt wohl heute kaum noch jemand).
Von dieser Zeit an war das Leben für ihn leichter und er fand mehr Zeit für seine Passion, das Malen.


seine eigene Therapie

Zeichnen und Malen

Kunst als Therapie




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Ines und Klemens  von  Hellermann
2017